Risiko­management

Ein qualifiziertes Risiko­management erhöht den Wert des Unternehmens.

MBO erarbeitet Risiko­tragfähig­keits­analysen auf Basis von Methoden zur Risiko­messung und berät die Geschäfts­führung bei der Umsetzung der Risiko­politik, eines internen Kontroll- und Früh­warn­systems sowie dem etwaigen Risiko­transfer.

Typische Frage­stellungen

  • Wie kann ich Risiken und Chancen quanti­fizieren und wie werden dabei die vielzähligen Planungs­unsicher­heiten berücksichtigt?
  • Werden die unter­nehmerischen Handlungs­freiheiten nicht durch ein theoretisches Risiko­tragfähig­keits­konzept und formeller Pflicht­erfüllung unnötig eingeschränkt?

Unsere Antwort

Dem bewussten Eingehen von Risiken müssen adäquate Chancen gegenüber stehen. Ein wirksames Risiko­management-System sollte als regelmäßiger Prozess verstanden werden, um die Grenzen der Risiko­tragfähig­keit frühzeitig zu erkennen und Entscheidungen darauf auszurichten.

 

Was ist zu tun?

Als erster Schritt ist es entscheidend, eine solide Datenbasis zu schaffen, d.h. die Risiken zu formulieren, zu quantifizieren und Attribute wie Schadenshöhe und Eintritts­wahrscheinlich­keit festzulegen. Darauf aufbauend erfolgen dann die not­wendigen Schritte zur Umsetzung der Risikosteuerung. Grundsätzlich gilt es, eine angemessene Dokumentation bereitzustellen, die eine komfortable Überprüfung des Unter­nehmens­zustands zu jedem Zeitpunkt zulässt.

Eine deutliche Erweiterung erfährt ein Risikosystem, wenn es ermöglicht, bei kritischen Entwicklungen Gegen­maßnahmen anstoßen zu können. Diese müssen in einem vorgelagerten Arbeits­schritt definiert und datenseitig umgesetzt sein.

Risiko­management wird somit Teil der Unter­nehmens­steuerung, und es ergeben sich „natürliche“ Verbindungs­punkte zu anderen zentralen Anwendungen, wie den übergreifenden Kenn­zahlen­systemen, dem Strategie-Management sowie dem internen wie auch externen Berichts­wesen.

Die finanziellen Auswirkungen von risiko­bezogenen Maßnahmen wiederum fließen direkt in die Finanz­planung ein.

Die Heraus­forderungen

  • Verschiedene Positionen (Gesell­schafter, Geschäfts­führung, Kapital­geber) haben unterschied­liche Interessen und Anforderungen an ein Risiko­management.
  • Der Fachbereichs­verant­wort­liche hat eventuell nur Verantwortung und Interesse an einem bestimmten Teilrisiko für dessen Maßnahmen­zuordnung er verantwortlich zeichnet
  • Eine Vielzahl von Daten für unterschiedliche Sichtweisen bzw. unternehmerische Rollen so aufzubereiten, dass sie die Grundlage für eine effiziente Entscheidungs­unterstützung bieten ist eine Anforderung, die eine durchgängige Plattform zu Datenerfassung, Modellierung und Analyse erforderlich macht.

Ihr Mehrwert

Ein qualifiziertes Risikomanagement macht sich in aller Regel zudem in einer Verbesserung des Ratings und somit der Kapitalkosten sowie des Unternehmens­wertes bezahlt.